honorare 


Honorare

Im Interesse unsere Mandanten wollen wir unsere Gebühren so weit als möglich transparent und planbar machen. Daher wollen wir Ihnen hier Grundsätzliches zur Abrechnung nach Gebührenverordung darlegen:  


Unser Leistungsspektrum mit dazugehörigen Gebühren können Sie
hier downloaden.

Gebührenordnung - warum?

Die Steuerberatergebührenverordnung dient nach dem Willen des Gesetzgebers vor allem dem Verbraucherschutz. Sie sorgt für Transparenz, da sie festschreibt, wie das Honorar für jede einzeln bezeichnete Leistung zu ermitteln ist. Da alle Einzelleistungen in der Rechnung aufgeführt werden müssen, kann der Mandant deutlich ersehen, welche Arbeitsleistungen der Steuerberater erbracht hat und wie sich das Gesamthonorar zusammensetzt. Damit erlaubt die Steuerberatergebührenverordnung eine umfassende Kostenkontrolle. Schließlich ermöglichen es die Regeln der Gebührenverordnung, dass die Rechnung eines Steuerberaters durch den Mandanten, aber auch durch Gerichte und Kammern auf ihre Richtigkeit hin kontrolliert werden kann. Unerfahrene Verbraucher (§ 13 BGB) werden zudem dadurch geschützt, dass für ein erstes Beratungsgespräch keine höhere Gebühr als 180,00 € gefordert werden darf.

In welchen Fällen gilt die Steuerberatergebührenverordnung?

Die Steuerberatergebührenverordnung bezieht sich auf die Steuerberatung im engeren Sinne. Was dazu gehört, ist in § 33 des Steuerberatungsgesetzes eindeutig geregelt: Es sind die Beratung und Vertretung in Steuersachen, die Bearbeitung von Steuerangelegenheiten und die Hilfeleistungen bei der Erfüllung steuerlicher Pflichten. Weitere Leistungen des Steuerberaters können zum Beispiel die Tätigkeit als Gutachter, Sachverständiger, Treuhänder oder Testamentsvollstrecker und auch die betriebswirtschaftliche Beratung sein. Für diese so genannten "vereinbaren Tätigkeiten" gibt es teilweise spezielle gesetzliche Regelungen, teilweise müssen diese Leistungen individuell vereinbart werden.

Wie wird die Vergütung berechnet - welche Kriterien gelten für die Ermittlung der Gebühren?

Grundsätzlich richten sich die zu errechnenden Gebühren gemäß der oben genannten Gebührenverordnung nach vier Kriterien:

 

  • der Bedeutung der Angelegenheit, des steuerlichen Vorganges
  • dem Umfang der zu erledigenden Arbeiten und
  • der Schwierigkeit der zu bewältigenden Aufgaben und
  • den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Mandanten

 

Daneben kann in bestimmten Fällen das Haftungsrisiko des Steuerberaters zu berücksichtigen sein. Es gibt die Unterscheidung in Wertgebühr und Zeitgebühr. Die erstere richtet sich - vereinfacht gesagt - nach der Höhe der steuerrelevanten Summe, die Gegenstand der Bearbeitung ist und wird nach den Tabellen A bis E der Steuerberatergebührenverordnung berechnet.

Die Anwendung der Zeitgebühr von 19 Euro bis 46 Euro je angefangene halbe Stunde ist auf eine geringe Anzahl von Tatbeständen beschränkt, die in der Gebührenverordnung einzeln aufgezählt sind.

Neben den Gebühren hat ein Steuerberater bzw. eine Steuerberaterin auch Anspruch auf Auslagenersatz. Das sind vor allem Entgelte für Porto- und Telekommunikationsdienstleistungen sowie zum Beispiel Auslagen für umfangreiche Schreibarbeiten und eventuell erforderliche Reisekosten. In besonderen Fällen, z. B. bei einem extrem hohen Schwierigkeitsgrad der zu bearbeitenden steuerlichen Angelegenheit, kann der Berater auch eine von der Steuerberatergebührenverordnung abweichende Vergütung mit seinem Mandanten vereinbaren. Eine derartige Vereinbarung muss jedoch schriftlich getroffen werden, um Auseinandersetzungen vorzubeugen.

Auch gibt es die Möglichkeit einer Pauschalierung der Gesamtleistungen, wenn der Arbeitsumfang ebenfalls schriftlich definiert wird.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Preisanfragen per Mail nicht beantworten. Gerne teilen wir Ihnen die vorraussichtlichen Kosten für unsere Leistungen in einem persönlichen Gespräch mit.